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Kyllandrologie – Eine Einleitung
Festvortrag von Dr. Ivo Spykostris zum 12-tägigen Bestehen des kyllandrologischen Wissenschaftsintegrationsinstituts
Sehr geehrte Damen und Herren,
sie mögen sich fragen: Was ist eigentlich Kyllandrologie und was kann sie für die Menschheit leisten? Diesem Thema werde ich mich widmen und Ihnen einen kurzen Überblick über die Grundbegriffe, Ziele und Konsequenzen der Kyllandrologie geben.
Anders formuliert: Was ist, und zu welchem Ende betreiben wir, Kyllandrologie?
Schaut man sich in der Welt der Wissenschaft (ebd.) um, so wird man sich einer Vielzahl von Theoriezweigen bewußt, die von der edlen Subjektivität der Pädagogik und Psychologie bis hin zur extremistisch abstrahierenden Mathematik fast jedes Jota eines Spektrums zu bedienen in der Lage sind. Das Spektrum selbst hat sich durch Inkommensurabilität der Theoriegrundlagen fast vollständig selbständig gemacht und kann sich täglich neu erweitern oder ebenso gut das Zusammenfallen von Polen auf einzelnen Inhaltsebenen postulieren.
Dieses Spektrum verhält sich damit offensichtlich kyllandrisch, wenn man Bhemopet dem III., einem Buchhalter am Hofe Ramses II., glauben darf. Zwar bezog sich der Genannte nicht auf den Wissenschaftsbetrieb, sondern das Verhalten von Weizenbauern im Nildelta, doch seine Beobachtungen sind noch heute maßgeblich. Er beschreibt das Verhältnis zwischen Fluß, Bauer, Welt und Weizen als einen räumlich weiter angereicherten Körper, der aus der Grundform der Zylinders (Kylinder, s. Bhempot III.) zum fünfdimensionalen Kyllander verformt ist.
Daraus hat mein verehrter Kollege Huygens ein Konzept zur Übertragung auf das kyllandrische Wissenschaftsspektrum erstellt. Er bezieht sich dabei auf die fünf klassischen Zweige der spektralen Wissenschaftsbeschreibung: Tiermedizin, Graphentheorie, Kleinschrittigkeit, Kollaboration und Soziabilität. (vgl. „Halluzinationen. Stationen einer Wissenschaftstheorie des Spektrums“, Huygens, München 1975). Diese essentielle Kyllandrität des Wissenschaftsspektrums festzustellen war dabei nur der ersten Schritt auf dem Weg zur Formulierung eines allgemeinen kyllandrologischen Manifests als Forschungsprogramm für die nächsten 5 Jahre. Der zweite Schritt war die Gründung unseres Instituts, an dem wir uns nun daran machen werden, die Grundlagen zu verifizieren und weitere Schritte zu erarbeiten.
Der erste Schwerpunkt wird dabei die All-Integration jeglicher Wissenschaft und Parapsychologie in das kyllandrische Modell sein. Hier jedoch gilt es wichtige Schritte zu machen: Nicht jede Disziplin ist n-kyllandrogen, wie ich bereits kurz vor Einführung dieses Begriffs nachweisen konnte. (vgl. „Kleinschrittigkeit und Kollaboration. Über die Bedeutung 2-kyllandrogener Wissenschaften“, Spykostris, München 1974). Das bedeutet nicht weniger, als dass von zwei Kyllandritätsdimensionen getragene Wissenschaften zunächst als nicht „All-Integrierbar“ angesehen werden müssen. Was sich trivial anhört, bedeutet aber nicht weniger als die Erweiterung der Astronomie um die Kyllandritätsdimension „Tiermedizin“.
In diesem Sinne: Gehen wir ans Werk!